Wer ich bin

Hallo ich bin Theresa

Theresa

Mit Bauchweh fing es an

Gerne möchte Ich Dir erzählen, wie es zu dieser Seite mit dem Thema Nahrungsmittelunverträglichkeiten kam. Ganz am Anfang, das war 2008, hatte ich immer wieder Bauchweh und konnte mir nicht erklären, woran das lag. Da es einfach nicht besser wurde und ich mich immer wieder unwohl fühlte stattete ich erstmal meinem Hausarzt einen Besuch ab.

Dieser stellte Fragen über Fragen und schlussendlich schlug er vor, Weiteres durchführen zu lassen. Da er nur durch abtasten und meine Schilderungen nichts akutes feststellen konnte: Urin- und Stuhlprobe, Ultraschall, ggf. Darmspiegelung, Unverträglichkeitstests.

Auf zum Ärztemarathon

Also auf gings zum nächsten Arzt, einem Spezialisten, ein Gastoenterologe, der sollte nun mehr Licht ins Dunkel bringen. Stuhlprobe eingeschickt: nichts. Ultraschall vorgenommen: nichts. Daraufhin folgte die Vermutung von Nahrungsmittelunverträglichkeiten.

Das war dann auch irgendwie meine Vermutung. Morgens war es meist erst alles ok, der Bauch hatte sich über Nacht beruhigt. Abends war es dann manchmal kaum mehr auszuhalten, der Bauch schwellte an, als ob ich im sonst wievielten Monat schwanger wäre.

Ich hatte dann oft auch keinen richtigen Appetit. Verzichtete das ein oder andere Mal oder aß Spinat mit Kartoffeln. Da hatte ich immer das Gefühl, das würde mir gut bekommen. Denn schließlich muss man doch mindestens dreimal am Tag essen (so meine Vorstellung).

Spinat mit Kartoffeln

Spinat mit Kartoffeln

Ich sollte ein Ernährungstagebuch führen. Ohje, alles aufschreiben, was ich wie und wann esse, hmm, mit dem Gedanken wollte ich mich garnicht so recht anfreunden, wie mühselig. Ich wollte doch nicht, das jemand anderes weiß, was ich so esse, damit würde ich ja total analysiert und dann heißt es nachher: kein Wunder, was sie da so essen…

Also ging ich erstmal ins Internet und recherchierte ein bisschen dazu und kam dann doch zu dem Schluss, dass ich das mal machen werde, denn schließlich hatte ich einfach keinen Bock mehr auf diese ständigen Beschwerden und wollte das endlich wieder alles normal ist.

Am Anfang war es gewöhnungsbedürftig alles was ich esse aufzuschreiben

Am Anfang war es gewöhnungsbedürftig alles was ich esse aufzuschreiben

Ursachenforschung mit dem Ernährungstagebuch

Ich rang mich also zu diesem Tagebuch durch und schrieb immer alles auf, was ich so aß. Und später auch wann und was dann irgendwann später passierte: Bauchschmerzen, Verdauungsbeschwerden, Unwohlsein. Ich war zwar etwas peinlich berührt, das so detailliert aufzudröseln, aber nun gut, wenn sie das so brauchte, ist ja ihr Job.

Nach ein paar Tagen stellte ich fest, das es sogar total interessant war, sich selbst mal so genau zu beobachten und lernte eine Menge dazu. Das ich vielleicht manchmal auch nur aß, weil es mir angeboten wurde. Oder weil es halt so da lag und ich plötzlich Lust bekam, obwohl eigentlich gar kein Hunger da war.

Aus Langeweile, aus Ärger und Frust heraus, quasi um mich damit zu beruhigen. Aber auch als Dankeschön, weil ich vielleicht etwas Gutes erreicht hatte, als Belohnung.

Faszinierend, was da auf einmal alles in meinem Kopf vorging. Durch meine Selbstanalyse vermutete ich, dass ich einige Früchte nicht gut vertrug. Besonders nachdem ich einen Apfel gegessen hatte, merkte ich später Unwohlsein. Dabei hieß es doch: An Apple a day keeps the doctor away. Ich hatte also versucht, immer etwas Gesundes am Tag zu mir zu nehmen um eben nicht krank zu werden.

Diagnose Fructose-Intoleranz, oh nein, was jetzt?

Nach 2 Wochen hatte ich dann den nächsten Termin bei der Gastoenterologin. Ich drückte ihr meine Notizen in die Hand. Sie schaute sicher 10 Minuten darauf und murmelte ein paar Dinge vor sich hin. Nach einer gefühlten Ewigkeit schaute sie mich an und sagte, sie vermute eine Fructose-Intoleranz.

Meine Gedanken überschlugen sich: was nun? Heißt das ich darf keine Himbeeren, Nektarinen, Bananen, Äpfel und anderes Obst mehr essen? Alles was doch so lecker und so gesund ist?

Alles, was so lecker ist...

Alles, was so lecker ist…

Nein, das wollte ich nicht wahrhaben. Meine Gastoenterologin sah meinen verstörten Blick und sprach ganz sachlich zu mir: „Wir machen da jetzt erstmal einen Test um herauszufinden ob es eine Fructose-Intoleranz ist und um anderes ausschließen zu können“. Auf ihr Anraten hin, verzichtete ich auf Obst bis zu dem Termin. Aber die Beschwerden blieben…

Ein dubioser Test

Dann war der Tag der Untersuchung gekommen. Morgens auf nüchternen Magen erschien ich in der genannten Praxis. Ich musste einen großen Becher mit einer sehr süßen total künstlich schmeckenden Flüssigkeit trinken. Und sollte mich setzen und abwarten.

Einen Becher mit einer künstlich süßen Flüssigkeit

Einen Becher mit einer künstlich süßen Flüssigkeit

Nach einer halben Stunde kam dann eine Arzthelferin und bat mich tief einzuatmen und dann in ein Gerät auszuatmen. So konnte der Kohlendioxidgehalt in meiner Atemluft gemessen werden, was wiederum dann Aufschluss über eine Fructose Unverträglichkeit geben sollte.

Aha, komisches Vorgehen, konnte man das nicht anders feststellen? Scheinbar nicht. Das Ausatmen ins Gerät folgte dann noch mehrmals und von Minute zu Minute ging es mir immer schlechter, ich bekam wieder richtig Bauchweh, der Bauch blähte sich auf und ich wollte mich am liebsten einfach nur irgendwo hinlegen.

Irgendwann kam dann die Arzthelferin und sagte mir, dass ich es ja sicher schon erahnte, das Ergebnis wäre positiv. Ich solle doch alles weitere mit meiner Ärztin besprechen. Dann konnte ich gehen.

Ich schleppte mich irgendwie zur Arbeit, aber was richtiges zustande bekam ich an diesem Tag nicht. Mein Unwohlsein besserte sich etwas nachdem ich etwas gegessen hatte. Abends las ich ein paar Infos im Internet und freute mich, dass es hieß, das es bei manchen nach einiger Zeit wieder besser würde und wieder mehr vertragen wird.

Ein paar Tage später fand ich mich dann wieder bei meiner Ärztin ein. Sie schlug vor, dass ich eine Ernährungsberatung in Anspruch nehmen sollte um mehr darüber zu erfahren, was ich nun alles essen könne. Dann würde es sicher ganz bald besser werden. Den Mut konnte ich gebrauchen.

Der Marathon nimmt kein Ende

Eine Woche später hatte ich dann das Beratungsgespräch bei der Ernährungsberaterin. Sie drückte mir eine lange Liste in die Hand, wo sämtliche Gemüse- und Obstsorten und deren Gehalt an Fructose aufgeführt waren. Ein paar generelle Aussagen zu dem Thema folgten.

Damit ich mich mit der Fructose-Intoleranz zurechtfinde: Eine ellenlange Liste mit dem Gehalt an Fructose

Damit ich mich mit der Fructose-Intoleranz zurechtfinde: Eine ellenlange Liste mit dem Gehalt an Fructose

Sie erklärte ich solle doch alles mit viel Fructose erstmal meiden und dann nach und nach mich herantasten und ausprobieren. Jeder verträgt verschiedenes anders, das heißt es gibt keine genauen Angaben, was gut geht und was nicht. Ich solle ruhig weiterhin ein Ernährungstagebuch führen.

Sie drückte mir einen kleinen Ratgeber in die Hand und erwähnte, es gäbe auch Bücher die spezialisierte Rezepte ausgearbeitet hätten. Wirklich begeistert war ich nach diesem Gespräch nicht. Das hieß wohl, erstmal wieder nichts spezifisch, ich solle selber ausprobieren.

Ich fühlte mich allein gelassen. Ich ging in einen großen Buchladen und fand ein Buch mit Rezepten. Darin stand auch generell mehr, als mir die Beraterin übermittelt hatte.

Ein Glück, ich wurde wieder zuversichtlicher. Darin waren drei Phasen beschrieben und eine Vorgehensweise mit Rezeptvorschlägen. So hatte ich wenigstens schon mal eine Herangehensweise und Ideen, was ich so kochen könnte. Nach einiger Zeit ging es mir dann auch endlich wieder besser. Aber dennoch nicht gut.

Zig Bücher las ich über Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Zig Bücher las ich über Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Ich probierte echt alles Mögliche aus

Nach bestimmt einem halben Jahr hatte ich immer noch Beschwerden und suchte erneut die Gastoenterologin auf. Sie erklärte mir, dass es häufig zu einem sogenannten Reizdarmsyndrom bei Patienten käme. Was bedeutet, dass auch andere Nahrungsmittel nicht richtig verdaut werden.

Aber meist konkrete Rückschlüsse auf etwas bestimmtes ausblieben. Auch das noch, dass wollte ich einfach nicht wahrhaben. Sie schlug vor, noch einen weiteren Test auf Lactose-Unverträglichkeit durchzuführen, um das ausschließen zu können. So ließ ich erneut einen Test über mich ergehen. Doch der blieb negativ.

Dies und das um die Fructose-Intoleranz in den Griff zu bekommen

Ich wurde immer sensibler was das Essen anging das ich zu mir nahm. Zwischenzeitlich wurde es wieder besser. dann wieder schlechter. Ich probierte zig Möglichkeiten, Pfefferminzöl-Kapseln, Metamucil, ein Pulver zur Verdauungsanregung, Uckaloabo, Tropfen die den Magen-Darm beruhigen, trinken von Heilerde. Aber nichts führte zu dem gewünschten Resultat, mal mehrere Tage am Stück komplett beschwerdefrei zu sein.

Irgendwie deprimierend. Ich schob es auf generell zu viel Stress im Alltag und fand mich erstmal irgendwie damit ab, dass ich halt aufpassen muss, was ich esse und halt immer mal wieder mit Unwohlsein und Abgeschlagenheit zu kämpfen hatte.

Endlich Besserung in Sicht

Als ich mehr Bewegung in meine Tagesabläufe brachte wurde es deutlich besser. Ich versuchte jeden Tag oder zumindest jeden 2. Tag irgendetwas zu machen. Ich meldete mich bei einem Sport- und Fitnessverein an, die verschiedenste Kurse anboten: so eine Art Fitness Aerobic aber mit einfachen Schrittfolgen, Power Yoga und Tanzaerobic, wobei mir das etwas zu anspruchsvoll war, zig verschiedene Schrittfolgen, da kam ich kaum hinterher und hatte nachher das Gefühl nicht richtig Sport gemacht zu haben.

Im Sommer unternahm ich ja sowieso gern etwas draußen und fuhr Rad, wandern oder ging Inline skaten. Schwimmen solle auch gut sein, also probierte ich das auch aus. Mehr zu sportlichen Betätigungen findest Du demnächst in meinem Artikel: „Bewegung für jeden“.

Gerne unternehme ich etwas in der Natur

Gerne unternehme ich etwas in der Natur

Mein Leben ging weiter und ich beschäftigte mich wie nie zuvor mit dem Thema Ernährung. Irgendwie auch schon verrückt, dass dies auf einmal so eine große Bedeutung bekam. Wahnsinnig machte mich dabei jedoch, dass irgendwie fast überall etwas anderes stand, der eine traf die eine Aussage, ein anderer behauptete etwas anderes.

Meine Erfahrungen und mein Wissen sollen anderen helfen

Um mein Wissen auszubauen absolvierte ich das Fernstudium zur Fachberaterin für holistische Gesundheit. Dies beinhaltet nicht nur die Ernährung als solches sondern auch den Menschen als Ganzes zu betrachten. So habe ich einen weiteren tiefen faszinierenden Einblick in die Funktionen des Körpers und Geistes gewonnen. Die Ausbildung habe ich bei der Akademie der Naturheilkunde abgeschlossen.

Immer mehr wuchs währenddessen die Idee, meine Erfahrungen und mein Wissen an andere Betroffene mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten weiter zu geben. Seither widme ich fast jede freie Minute damit, Überlegungen anzustellen und notiere mir einfach alles, was mir in den Sinn kommt. Damit Du und andere sich wieder frei und fit fühlen können.

Jetzt geht es mir richtig gut!

Und nun endlich nach etlicher Zeit geht es mir endlich wieder richtig gut. Ich weiß, was mir gut bekommt und was eher nicht. Ich habe einen Weg gefunden, gelassener an die Sache heranzugehen und mein Leben dahingehend verändert, dass ich Zeit finde um mich ausreichend zu bewegen, zwischendurch zu entspannen und meinen Stellenwert was das Essen angeht hochgesetzt.

Damit ich all dies mit Dir teilen kann und Du von meinen Erfahrungen profitieren kannst, habe ich FabeNu – Fachberatung Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Marcel unterstützt mich dabei insbesondere bei der Technik. Wenn er nicht gerade an unserem anderen kleinen Online-Projekt Maresatravel beschäftigt ist.

Theresa und Marcel

Lass Dich inspirieren

Lese Dich durch meinen Wohlfühl-Blog, lass Dich von meinen Frei- und Fitkursen inspirieren und finde Deinen Weg zu einem Wohlfühl-Leben! Danke für Deine Zeit diese Zeilen zu lesen.

Liebe Grüße Theresa